Workshop Übersicht

Workshop 1:

Die Evolution kleiner Spiele – Der Einsatz der memmertschen Druckvariablen und des STEPS-Konzeptes

 

Dozent: Marcus Göbel

 

 

Kleine Spiele sind die Basis für fast alles im Sport und in der kindlichen Entwicklung. Sie fördern und fordern im koordinativen und konditionellen Bereich, grundlegende Spielfähigkeiten, exekutive Funktionen, soziale und emotionale Kompetenzen, etc.

Aber sie sind so zahlreich und verschieden, dass sich der Alltag auf nur wenige Spiele stützt.

Der Einsatz der memmertschen Druckvariablen und des STEPS-Konzeptes ermöglicht es, dass Sie -oder die SuS- aus einem Spiel in Handumdrehen 5, 6, 10 oder mehr Spiele machen, die so miteinander verwandt sind, dass sie gleich spielbar sind.

Im Workshop lernen Sie diese Mechanismen während des Spielens kennen und spielen Weiterentwicklungen, die sich SuS selbst ausgedacht haben.

Das kleine Skript setzt sie in die Lage, diese Erfahrungen weiterzugeben und die Variablen auf Ihre eigenen Lieblingsspiele anzuwenden.

 

 

Bitte mitbringen: Sportsachen, Bewegungsdrang und Neugier

 

 

Workshop 2:

Kunst und Sprache verbinden- mit Kinderbüchern zum Thema „Farbe“ 

Dozentin: Nina Lossau

 

 

Viele Kinderbücher greifen das Thema „Farbe“ auf. Daraus lassen sich Aktivitäten entwickeln, die sprachliches und ästhetisches Handeln miteinander verbinden.

Im Workshop werden – in Anlehnung an das Konzept von Regina Pols – verschiedene Produkte wie Tischtheater, Farbenlexikon oder ein Farbenmuseum vorgestellt.

 

 

Bitte mitbringen: Schreibzeug

 

 

Workshop 3: 

Der Computerführerschein für Kinder

Dozent: Raphael Stoll

 

 

Um den Computer adäquat in den Unterricht zu integrieren, ist es notwendig, den Kindern die Möglichkeit zu geben, sich mit dem digitalen Lernmedium auseinanderzusetzen.

Eine Unterrichtseinheit zum Computer soll nur der Arbeit am und mit dem PC gewidmet sein., in der grundlegende Kenntnisse erworben werden, die die Kinder zum selbstständigen Arbeiten mit dem PC befähigen. 

Es bieten sich weitreichende Möglichkeiten, welche sich in jede Lernumgebung einbinden lassen und mit allen Lernmethoden kombinierbar sind. Dabei sollten folgende Punkte für den Lehrenden immer eine bedeutende Rolle spielen:

• Förderung und Forderung des Kindes, nicht Unterhaltung

• Kinder als selbstverantwortliche Akteure, nicht Konsumenten

• Entwicklung zur Bewältigung von Strategien der Informationsflut

• Ergänzung, nicht Ersatz primärer Wirklichkeitserfahrung

 

 

Bitte mitbringen: Interesse und Spaß

 

Workshop 4: 

Das interaktive Whiteboard im Klassenzimmer – Ideen, Konzepte und Unterrichtsbeispiele

Dozent: Raphael Stoll

 

 

Ein interaktives Whiteboard und verschiedenste digitale Medien bieten weit-

reichende Möglichkeiten im Unterricht, welche sich in jede Lernumgebung ein-

binden lassen und mit allen Lernmethoden kombinierbar sind. 

In einem Präsentationsworkshop wird Ihnen Herr Raphael Stoll einen Einblick 

in den täglichen Unterricht  mit  einem  SmartBoard  geben. Entdecken Sie die 

vielfältige Software für Einsteiger und auch Poweruser in allen Schulformen. 

Inhalte: 

-Impulse für jeden Lehrertyp 

-Praktisches am SmartBoard für Anfänger und Fortgeschrittene digitale Unterrichtsbeispiele aus der Mathematik, dem Sprachbereich und dem täglichen Unterricht 

-Einbindung des Internets und geeigneter Lernsoftware 

-Einen  kleinen  Einblick  in  den  täglichen  digitalen  Unterricht  finden  Sie  unter www.Schulkrempel.de oder www.GSAnnweiler.de  

 

 

 

Workshop 5: 

Individueller Rechtschreibunterricht   

Dozentin: Susanne Bill

 

 

 

Aufbauend auf den Grundlagen des Schriftspracherwerbs werden Möglichkeiten eines individuellen Rechtschreibunterrichts nach dem Konzept von Beate Leßmann vorgestellt. Auch der Bereich der Diagnostik wird mit in den Blick genommen.

 

 

 

Workshop 7: 

BOOK-ART

Dozentin: Stefanie Tursa, Sarah Mann

 

 

Upcycling - Kunstwerke aus alten Büchern gestalten

 

 

Bitte mitbringen: altes Buch, Schere, Kleber, Buntstifte, Wasserfarben und Pinsel, alte Prospekte

 

 

Workshop 8: 

Atelierarbeit

Dozentin: Bettina Schönig

 

 

 

Atelierarbeit ist eine offene Unterrichtsform. Sie ist die Weiterentwicklung des Werkstattlernens und bietet optimale Möglichkeiten der Differenzierung und Individualisierung.

In dem Workshop lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Prinzipien und Säulen der Atelierarbeit kennen und haben die Möglichkeit, in vorbereiteten Ateliers (Sprachatelier, Matheatelier, Sachatelier und Künstleratelier) zu einem Rahmenthema zu arbeiten.

 

Bitte mitbringen: Papier und Stifte

 

Workshop 9: 

Lebendiger Musikunterricht

Dozent: Thomas Trabusch

 

 

 

„Oh je, ich muss Musik unterrichten!“ Diese Aussage oder ähnliche hört man oft zu Beginn des Schuljahres, wenn fachfremde Lehrkräfte für den Musikunterricht einer Klasse eingeteilt werden. 

Dabei ist es auch ohne Musikstudium einfach, Kinder für Musik zu begeistern und mit diesen Musikunterricht lebendig und aktiv zu gestalten. Oft fehlt es nur an der Kenntnis geeigneter, einfacher Methoden und dem Mut des ersten Schrittes des Lehrenden sowie dessen Zutrauen in seine eigenen Fähigkeiten. Und genau hier setzt der Workshop an. Jeder kann Musik unterrichten! 

Unter dem ganzheitlichen Aspekt soll der Musikunterricht für alle Lehrenden – insbesondere fachfremd unterrichtende - erfahrbar werden. Dabei werden Bausteine aus den verschiedenen Erfahrungsbereichen des Musikunterrichts in der Grundschule praxisorientiert vorgestellt und durchgeführt. Das Erleben und die Selbsterfahrung der Bausteine durch eigenaktives, direktes Musizieren mit Sprache (Stimme), Musik und Bewegung sowie durch das Entdecken und Nutzen eigener Kreativitätspotentiale stehen dabei zentral. 

Die Inhalte des Workshops können anschließend im eigenen Unterricht auch für fachfremd unterrichtende Lehrkräfte umgesetzt werden. 

 

 

Bitte mitbringen: Gute Laune und keine Vorkenntnisse

 

Workshop 10: 

Schüler mit ASS (Autismus-Spektrum-Störung) in allen Schularten – Schwerpunkte der Beratung

Dozentin: Monika Beck, Claudia Kühn

 

 

 In diesem Workshop stellen Vertreter der Beratergruppen Integration/Inklusion – Schwerpunkt Autismus ihre Zuständigkeitsbereiche, ihre inhaltlichen Schwerpunkte und Arbeitsweisen ihrer Beratungstätigkeit vor. Anhand konkreter Materialien und Erfahrungsübungen erhalten die Teilnehmer einen Einblick in das komplexe Beratungsangebot.

 

Workshop 11: 

Sprache und Sprachgebrauch untersuchen mithilfe eines Lapbooks– Am Beispiel des Bilderbuches „Die große Wörterfabrik“

Dozentin: Carmen Lang

 

 

Am Bilderbuch „Die Wörterfabrik“ wird exemplarisch erarbeitet, wie man mit den Kindern gemeinsam Sprache und Sprachgebrauch untersuchen kann. 

 

Bitte mitbringen: Wenn möglich zwei Eckspanner Mappen und verschiedene Bastelpapiere (Reste; gerne auch gemustertes Papier), Zeitungen, Zeitschriften, Schere, Kleber, Bunt- und Schreibstifte mitbringen. 

 

Workshop 12: 

Lesestand ermitteln und Fördermaßnahmen ableiten

Dozentin: Irina Claren

 

 

(für Lehrkräfte mit Praxiserfahrung im Bereich „Lesen lernen“)  Leseaufbau (kurzer Überblick), häufige Lücken im Lesestand (Erstlesen), Fallbeispiele, Ermittlung des Lesestandes (Erstlesen; informell), Ableitung von Fördermaßnahmen (Förderplan) 

 

Workshop 14: 

Mathematik spielerisch entdecken

Dozentin: Christiane Müller

 

 

Kinder kommen mit vielfältigen Erfahrungen im mathematische Bereich in die Grundschule. In ihrem Alltag stoßen sie auf Zahlen, Mengen und geometrische Formen.Durch die spielerische Auseinandersetzung mit mathematischen Inhalten können das natürliche Interesse und die Neugier der Kinder gefördert werden. Anhand konkreter Materialien können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst Entdeckungen im Bereich der frühen mathematischen Bildung machen.